Saschek Gartengestaltung in Gimbte
Landschaftsarchitektur im Münsterland
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Januar

Januar Tipp Obstbäume schützen:

Sogenannte “Kahlfröste“ können die Pflanzenwurzeln von Bäumen und Sträuchern schädigen. Wenn aufgrund der fehlenden (isolierenden) Schneedecke der Frost ungeschützt auf die Wurzel wirkt, sind vor allem Obstbäume und Beerenobst stark gefährdet. Mit Rindenmulch oder Holzhäcksel können Sie eine gute Isolierschicht aufbringen. Diese Isolierung wirkt auch umgekehrt und sorgt dafür, dass der Boden länger kalt bleibt, was eine zu frühe und damit frostgefährdete Blüte verhindert.
Wenn die Sonne auf einer Seite des Stammes bei sehr kalter Luft scheint , kann es zu Aufplatzungen am Stamm kommen. Durch einen Kalkanstrich kann man diesen Effekt mindern und hat zu gleich im zeitigen Frühjahr einen biologischen Pflanzenschutz, da Vögel die Schadinsekten auf dem weißen Untergrund besser ausmachen können. Bei der Gelegenheit kann auch der Winterobstbaumschnitt gleich miterledigt werden.


Januar Tipp Rasenflächen schützen:

Nach den Erfahrungen aus dem Winter 2009/2010 wissen wir, dass neu angelegter Rollrasen extrem empfindlich auf längere Abdeckung mit Schnee reagiert. Vor allem bei Frost-Tauwechseln empfehlen wir die Schneedecke von der Rasenfläche zu räumen, um Folgeschäden durch Schneepilz zu minimieren. Die größte Gefahr für Schneepilz, auch Schneeschimmel genannt, besteht in den Tauperioden. In dem Tauwasser unter der Schneedecke herrschen optimale Bedingungen zur Entstehung des Pilzmyzels.
Bei einsetzendem Tauwetter empfehlen wir sofort zu räumen!


Januar Tipp Wühlmause fangen:

Wühlmäuse können richtige Plagegeister werden, die neben ihrer Fraßtätigkeit an Wurzeln, Knollen und Zwiebeln einen ganzen Garten regelrecht “Zerwühlen“ können. Auf Rasenflächen sind die Schadbilder besonders unansehnlich. In den vergangenen Jahren, haben wir bei vielen Kunden und unter anderem auch in unserem Mustergarten mit Wühlmäusen zu kämpfen gehabt.
Wühlmäuse reagieren nicht sonderlich auf Köder und sind auch mit Wühlmausgas schwer zu vertreiben. Im Januar/Februar ist jedoch in der Regel die Nahrung knapp. Daher haben Sie jetzt die größten Chancen mit Köderfallen.

Februar

Februar Tipp allgemein:

Alle Wintertipps des Januars gelten auch für den Februar!!!
Februar Tipp Frosttrocknis:

Immergrüne Pflanzen verdunsten auch im Winter Wasser, das sie aber aus gefrorenen Böden nicht in ausreichendem Maße aufnehmen können. Die Pflanzen erfrieren somit in vielen Fällen nicht, sondern vertrocknen gerade an sonnigen Frosttagen. Starker Wind verstärkt diesen Effekt. Man nennt diesen Effekt daher auch Frosttrocknis. Es empfiehlt sich empfindliche Gehölze, mediterrane Pflanzen oder durch ihre Lage besonders gefährdete Gehölze zu beschatten. Im Handel sind dazu Schilfrohr- und Kokosmatten erhältlich. Mit einfachen Jutesäcken können Sie ihre Pflanzen sehr effizient vor extremer Kälte, Wind und direkter Sonneneinstrahlung schützen. Sobald der Boden etwas angetaut ist, sollte man bei großer Trockenheit gerade die Immergrünen deshalb mäßig gießen.

März

Gartentipp März:

Für alle Knoblauch-Fans. Das Stecken von Knoblauchzwiebeln ist auch im zeitigen Frühjahr noch möglich. Sie können sogar noch einen positiven Nebeneffekt erzielen. Wenn Sie die Knollen zwischen ihre Erdbeerpflanzen setzen, werden diese vor Grauschimmel auf rein biologische Weise geschützt, da der Knoblauch antiseptisch wirkt!!! Und die Erdbeeren schmecken natürlich lecker wie immer und nicht nach Knoblauch.


März Tipp zum Mythos Vertikutieren:

Spätestens, wenn das erste sonnige Wochenende mit ersten Plusgraden lockt, werden die Vertikutierer herausgeholt und wieder sämtliche Rasenflächen ruiniert. Aber nur weil es alle tun, muss es nicht zwangsläufig richtig sein.
Im Profibereich (auf Golfanlagen und Profisportplätzen) wird vertikutiert, um den sogenannten Rasenfilz zu entfernen. Der entsteht “ausschließlich“ hier, da das Substrat (Material auf dem der Rasen wächst) extrem humusarm und lebensfeindlich ist. So kann das Mähgut nicht wie im Gartenboden von Bodenorganismen abgebaut werden kann und es entsteht ein Rasenfilz. Mit den Spezial-Substraten erreicht man die nötigen Eigenschaften für die extremen Ansprüche eines Sportplatzes. Eine maximale Wasserdurchlässigkeit bei möglichst guter Scherfestigkeit machen einen dauerhaften Spielbetrieb überhaupt erst möglich. Nur durch den täglichen Einsatz der Greenkeeper werden solche Rasenflächen in Topform und “am Leben“ gehalten.
Rasenfilz ist also nicht ein Problem im Privatgarten, sondern nur von Rasensportanlagen.
Das häufigste Problem in privaten Rasenflächen ist allerdings das Moos.
Moos ist eine Zeigerpflanze für Stickstoffmangel. Moos kommt immer dann - und nur dann - wenn zu wenig gedüngt wird und der Boden nährstoffarm ist. In der Nähe zu Gehölzen (Schattenbereich) werden zusätzlich von den Gehölzwurzeln Nährstoffe aufgenommen. Daher sollte in (Gehölz-) Schattenbereichen auch mehr gedüngt werden.
In Wirklichkeit braucht also der Rasen im zeitigen Frühjahr eine gute Starthilfe. Das gelingt durch eine gute Nährstoffversorgung, sprich Dünger. Idealerweise schon durch eine Herbstdüngung vorbereitet.

Versuchen Sie unseren Tipp und kaufen Sie für die Leihgebühr des Vertikutierers einen ordentlichen Dünger (evtl. mit Moos-Ex für ein schnelles Ergebnis). Das abgestorbene Material sollte besser abgeharkt werden. (Kann zur Not auch mit dem Vertikutierer geschehen. Dann sollte aber das Moos abgestorben sein und der Rasen bereits 2-3mal gemäht worden sein - Also frühestens Mitte/Ende April).

Am Besten stellen Sie komplett auf organische bzw. kombinierte Dünger um. Dann können Sie zukünftig auf usätzliche Chemie im Garten ganz verzichten. Die meisten „Eisendünger“ sind neuesten Erkenntnissen nach sehr bedenklich. Informationen dazu finden Sie unter

www.ndr.de/ratgeber/garten/moosentferner101.html

3 - 4 Düngegaben pro Jahr sind in der Regel notwendig um einen perfekten Rasen zu erhalten und je weniger man die Grasnarbe verletzt, umso schöner ist der Rasen und umso weniger Unkraut kann sich ansiedeln.
Um das Moos loszuwerden, sollten Sie es in den Sommermonaten nicht täglich gießen. Wässern Sie ihren Rasen lieber einmal pro Woche, aber dann ausgiebig (3-4 Stunden am Stück bei heißen Sommern). So bekommt der Rasen genügend Wasser und die Rasenwurzeln folgen dem versickernden Wasser und wachsen so tiefer.
Tägliches Wässern fördert nur das Wachstum des Mooses und schwächt die Rasenwurzeln. Tipps zur richtigen Rasenpflege erhalten Sie auch unter www.oscorna.de/rasen.html



März Tipp: Rückschnitt Rosen, Frühjahrsblüher und Halbsträucher

Mitte/Ende März, wenn die Knospen anfangen zu treiben, werden die Rosen geschnitten. Für alle Rosen gilt: Zunächst alle kranken und toten Triebe entfernen. Dann unterscheidet man zwischen einmal und öfterblühenden Rosen. Einmal blühende Rosen blühen am zweijährigen Trieb. Daher sollte man hier sich auf das Entfernen der kranken, toten und überalterten Triebe beschränken. Gleiches gilt für Wildrosen. Öfterblühende Rosen vertragen hingegen in der Regel schon einen kräftigen Rückschnitt. Besondere Schnittregeln gelten für Stamm-, Kletter- und Kaskadenrosen.
Zur gleichen Zeit werden die Halbsträucher wie Spireen, Sommerflieder und Rispenhortensie radikal auf die Grundtriebe bis auf den Stock (Buddleja, Hydrangea) zurückgeschnitten. Vorsicht bei Lavendel. Er verträgt einen starken Rückschnitt und dankt es mit einer schönen Blüte und wenig Verholzung. Es muss aber immer noch ausreichend Blattgrün oder junges treibendes Grün an der Sprossbasis verbleiben.
Bei allen Frühjahrsblühern (Forsythie, Rhododendron, etc.) erfolgt der Rückschnitt direkt nach der Blüte. Bei einem späteren Schnitt würde man die bereits neu angelegten Blütenknospen abschneiden!!!
Gartentipp März: Sobald im Ansatz neues Grün zu sehen ist, werden die Gräser zurückgeschnitten. Kurz darauf kann man beginnen die Stauden von ihrem natürlichen Winterschutz, den trockenen Pflanzenteilen, zu befreien. Bei der Gelegenheit können Sie ältere Stauden kurz aufnehmen und ggf. teilen und dadurch verjüngen.

April

Gartentipp April:

Brennessel &Co. können im jungen Frühjahr (März/April) gut bekämpft werden. Die sogenannten „Wildstauden“ wie Brennesseln und Giersch zeigen oftmals als erste Pflanzen ihr Grün und können so im Garten gut ausgemacht werden. Eine Bekämpfung mit einem Vollherbizid ist jetzt sehr erfolgversprechend. Sie können auch Pflanzen an Heckenfüßen gut behandeln ohne die höhere Pflanze zu schädigen, da die Herbizide (Glyphosat/Roundup) hauptsächlich systemisch über das Blattgrün in die Pflanze gelangen und die Hecken zu dieser Zeit noch meist unbelaubt sind. Trotzdem sollte natürlich versucht werden in der Hauptsache die unerwünschte Pflanze zu treffen. Man weiß ja nie. Sie können aber auch aus der Not eine Tugend machen und Brenneseln und Co. einen Platz in ihrem Garten gönnen. In diesen Pflanzen steckt auch eine Menge Nutzen. Zum einen kann Brennesseljauche als wirksames, biologisches Pflanzenschutzmittel gegen Blattläuse genutzt werden. Und zum anderen bieten Brennesseln & Co. vielen Nützlingen, wie dem Marienkäfer wertvollen Lebensraum. Am Ende gibt es auch viele Rezepte aus Wildkräutern, die uns Menschen gut tun.

Grundsätzlich gilt: Je vielfältiger und artenreicher ihr Garten ist, desto weniger haben Sie mit sogenannten „Schädlingsplagen“ zu tun, da die Natur sich am Besten selbst reguliert.
Informationen zu Nutzen von Brennessel und Co. finden Sie unter folgenden Links:

www.kraeuterweisheiten.de/fruehjahrskraeuter.html

www.kraeuter-almanach.de/kraeuter-garten/nuetzlinge_anlocken.html

Aussaat: Im Monat April können Sie endlich loslegen und mit der Aussaat beginnen. Denn der April ist der “der“ Monat, um das Saatgut in die Erde zu bringen. Ist es noch sehr kalt, warten Sie mit der Aussaat wenigstens bis Mitte des Monats. Neben der Gemüseaussaat sind es die Sommerblumen, die jetzt ausgesäht werden müssen. Sie sind zumeist genügsam und brauchen wenig Nährstoffe. So bekommen Sie auch die hässlichste und vernachlässigste Ecke des Gartens in ein Blütenmeer verwandelt. Alte und kaputte Zäune können mit Kapuzinerkresse und Zaunwinden zum Blickfang werden. Suchen Sie sich also für Sommerblumen eher die unscheinbaren Ecken und die “hässlichen Entlein“ aus. Sonnenblumen sollten in keinem Garten fehlen und gedeihen fast überall.

Mai

Gartentipp Mai:

Der Mai ist der wachstumsreichste Monat. Leider auch für das Unkraut! Wer nicht viel Zeit zum Unkraut Jäten hat, hilft sich am Besten mit der Ausbringung von Rindenmulch oder Holzhäcksel. Die Mulchschicht sollte mindestens 8cm betragen. Bei Neupflanzungen (z.B. Stauden) empfiehlt es sich die Topfballen nur zur Hälfte in den Boden zu pflanzen, damit die pflanzen beim Mulchen nicht „eingebuddelt“ werden, aber dennoch genügend Bodenschluss haben. Wichtig!!! Das Auftragen von Rindenmulch bewirkt in der Folge einen erhöhten Stickstoffverbrauch. Arbeiten Sie daher vor dem Mulchen organische Dünger aus Hornspänen und/oder Blutmehl ein.
Die Blütenstängel verblühter Tulpen, Narzissen und anderer Frühlingsblüher abschneiden. Das Laub muss unbedingt erhalten bleiben, bis es seine Funktion erfüllt hat und von selbst abstirbt. Die trockenen Reste können im Juni abgeschnitten werden.
Der Mai ist die Klassische Pflanzzeit für Stauden. Alle mehrjährigenPflanzen, die meist in Töpfen angeboten werden, lassen sich problemlos nahezu ganzjährig bis November versetzen.
Als Pflanzhilfe bietet es sich an, die Pflanzen vor dem Auspflanzen zu “tauchen“. Der Plastiktopf wird entfernt und die Ballen werden in einem Eimer Wasser getaucht (bis keine Luftbläschen mehr aufsteigen). Dann einfach ins Pflanzloch setzen, das Pflanzloch mit Erde anfüllen und gut andrücken. Die meisten Pflanzungen werden nur deshalb nichts, weil die Pflanzen keinen ordentlichen Bodenschluss haben. Bei warmem Wetter auf ausreichende Feuchtigkeit achten, damit ein zügiges Anwachsen möglich ist. Lässt es sich nicht vermeiden sollte an heißen Tagen erst gegen Abend gepflanzt werden.
Jetzt den Rückschnitt der Rhododendron u. Azaleen nicht vergessen. Auf das aufwendige Ausknipsen der alten Blütenstände können Sie eigentlich verzichten. Das erledigt sich durch den Rückschnitt in der Regel von selbst. Ein Rückschnitt im Sommer oder Herbst verbietet sich, da sie sonst die bereits angelegten Knospen für das nächste Jahr abschneiden.
Ab etwa Mitte Mai - nach den Eisheiligen (Mamertus - 11. Mai, Pankratius - 12. Mai, Servatius - 13. Mai, Bonifatius - 14. Mai und die kalte Sophie - 15. Mai) - gibt es mit großer Wahrscheinlichkeit keine Nachtfröste mehr und das bedeutet, dass die frostempfindlichen Pflanzen wieder ins Freie dürfen. Die überwinterten Kübelpflanzen können endlich raus. Jetzt könnenTöpfe und Balkonkästen mit einjährigen Sommerblumen (Geranien, Petunien und Fuchsien), sowie mit Zwiebel- und Knollenstauden (Dahlien, Gladiolen & Co.) bepflanzt werden.

Juni

Gartentipp Juni:

Die Blütezeit lässt sich bei vielen Pflanzen verlängern, wenn verblühte Blüten im Juni und Juli (teilweise auch noch im August) entfernt werden, sobald sie abgeblüht sind. Das funktioniert sehr gut bei Balkonblumen, aber auch bei Rosen und anderen Gehölzen. Auch viele Stauden wie beispielsweise Rittersporn, Phlox, Lupine, Taglilie und Mädchenauge kann man mit einem Rückschnitt der verblühten Stengel bzw. Ausknipsen der alten Blüten zu einem zweiten Durchtrieb mit Blüte anregen.
Jetzt werden die letzten Frühjahrsblüher zurückgeschnitten. Häufig wird zu spät geschnitten und dann schneidet man die schon neu angelegten Knospen für das nächste Jahr ab. Das gilt vorallem für Rhododendron. Er sollte zeitig nach der Blüzte zurückgeschnitten werden. Sie sparen sich so auch das lästige Ausknipsen alten Blüten und die Pflanze hat noch Zeit genug auch bei starkem Rückschnitt neues Grün anzusetzen. Eine Düngegabe mit Rododendrondünger und/oder Hornspänen dankt die Pflanze mit einem gesunden Ausssehen und Abwehrkraft gegen Schädlinge. Diese befallen nämlich vornehmlich geschwächte Pflanzen.
Die Aussaat von zweijährigen Stauden kann beginnen. Das sind Stauden, die im ersten Jahr nur vegetativ (also ohne Blüte) wachsen und im darauffolgenden Jahr zur Blüte kommen.
Goldlack, Islandmohn, Stiefmütterchen, Bartnelken, Vergissmeinnicht, Stockrosen werden jetzt ausgesät und vorgezogen.
Jetzt nach dem 5. bis 6. Schnitt sollten Sie den Rasen auch spätestens zum 2. Mal, bei früher Düngung im März, zum dritten Mal düngen. Nach unserer Erfahrung ist ein kombinierter Dünger aus mineralischen u. organischen Anteil am geeignetsten, da Sie so eine kurz- und Langzeitwirkung erhalten. Wir empfehlen den Rasendünger SPEZIAL von CUXIN. Der enthält auch noch einen kleinen Anteil Eisen-Chelat, was die Neubildung von Moosen im Rasen hemmt. Alle Tipps zur Rasenpflege erhalten Sie bei uns in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Juli

Gartentipp Juli/Sommerurlaub:

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Gerne übernehmen wir die fachlich richtige Pflege ihres Gartens während ihres Urlaubes. Sprechen Sie mich an.

Für Heimaturlauber:
Im Juli ist die Gartenpflege sehr stark von der Witterung abhängig. In Trockenperioden muss vorallem der Rasen gut gewässert werden. Wässern Sie auch bei extremer Hitze nicht täglich die gesamte Rasenfläche. Im Ergebnis kommt so viel zu wenig Wasser an die Wurzeln. Die einzige Pflanze, die von dieser Art der Bewässserung profitiert ist das Moos. Besser ist es den Rasensprenger auf einer Stelle mindestens 2 Stunden, besser 3 bis 4 Stunden, laufen zu lassen. Auch, wenn Sie glauben, dass so alles schwimmt, bekommen Sie den Rasen nur so bis in 5-10 cm Bodeniefe bewässert. Schon in den nächsten 1-2 Tagen, bei starker Hitze meist nach einem Tag, sind die ersten 1-2 cm Boden wieder abgetrocknet. Und somit gibt es für das Moos nichts mehr zu holen. Das übrige Wasser versickert langsam weiter und die Rasenwurzeln können diesem Wasser noch gut 10 bis 15 cm tief folgen. Damit kann diese Fläche bis zu einer Woche ohne weitere Bewässerung auskommen. Bei größeren Flächen stellen Sie jeden Abend den Sprenger um und wässern aufs Neue. Sie werden mit dieser Bewässerungsmethode lange und gesunde Rasenwurzeln erhalten.
Sie beginnen mit der Umstellung auf diese Art der Bewässerung am Besten schon im zeitigen Frühjahr. Bei feuchter Witterung und/oder vor den Bewässerungsgängen sollte nach Bedarf wieder gedüngt werden.

An solchen grauen Tagen kann gut der Sommerschnitt an den Obstbäumen durchgeführt werden (Kirschen erst nach der Ernte schneiden). Es werden vor allem Konkurrenztriebe, Wassertriebe sowie kranke und störende Triebe entfernt. Bei stark tragenden Bäumen wird nur ausgelichtet, nicht tragende können durch einen stärkeren Sommerschnitt gefördert werden.
Vor dem Schnitt können Apfelbäume durch Rütteln und Schütteln von überflüsssigem Obst befreit werden. Zu viele Äpfel am Baum sorgen nicht unbedingt für eine reiche Ernte. Zum Teil fallen bei übermäßiger Fruchtbildung die Früchte von selbst frühzeitig vom Baum oder werden nicht richtig ausgebildet und bleiben klein. Mit der aktiven Maßnahme des Schüttelns bringen Sie die Kraft in die verbliebenen Äpfel und erhalten so zwar weniger aber größere und reife Früchte. Denken Sie daran die Äpfel aufzusammeln, damit Sie nicht Horden von Wespen in den Garten locken.
Johanni. Am 24. Juni, dem Johannistag endet die Spargelernte. Viele glauben, dass jetzt der richtige Zeitpunkt zum Heckenschnitt ist. Aber Vorsicht! Die Hecken können bis Mitte August noch stark nachtreiben. Wer´s ordentlich mag, kann natürlich jetzt schon Anfang Juli seine Hecken schneiden. Ein zweiter Heckenschnitt ist dann in der Regel nochmal Mitte/Ende August fällig.

August

Gartentipp August:

Die oberirdische Wachstumsphase ist nun zu Ende. Neue, junge Triebe findet man jetzt nur noch selten. Wer Anfang/Mitte August den (2.) Heckenschnitt durchführt, kann relativ sicher sein, dass kein Zweig nachtreibt. In der zweiten Augusthälfte/Anfang September werden dann die Walnussbäume geschnitten, da der Winterschnitt zu einem starken “Bluten” führen kann.
Auch Ahornbäume neigen zum starken Bluten. Jetzt ist der Saftdruck nur noch sehr gering. Daher werden diese Bäume noch im belaubten Zustand oder kurz nach Laubfall geschnitten.
Auf vielen Blumenfeldern können Sie Blumen zum selber schneiden bekommen. Sie halten sich länger, wenn sie in den frühen Morgen- oder in den späten Abendstunden geschnitten werden. Ein guter Grund, um nach Feierabend noch an einem Blumenfeld zu halten.

September

Gartentipp September:

Der Spätsommer wechselt allmählich in den Altweibersommer. Mit Glück gibt es noch einige warme Tage. Bei anhaltend warmer Witterung kann der Rasen ein letztes Mal mit einem kombinierten Dünger gedüngt werden. In den letzen Jahren war das häufig so, so dass der Herbstrasendünger (mit anderer Wirkstoffzusammensetzung) erst Mitte/Ende Oktober gegeben wird. Immergrüne Hecken, wie Thuja und Eibenhecken können jetzt noch geschnitten werden.
Rhododendron nur direkt nach der Blüte im Frühjahr schneiden!!! Sonst schneiden Sie die bereits angelegten Knospen ab. Allerdings beginnt jetzt schon die Pflanzzeit für Rhododendren. Sie können jetzt auch schon die ersten Zwiebeln setzen. Zwischen verblühten Hochstauden wie Phlox, Goldrute, etc. , die jetzt abgschnitten werden, können Sie gut Narzissen setzen. Wenn diese im Frühjahr verblüht sind und das Grün allmählich verbraunt, werden Sie recht schnell von den Stauden übergrünt, so dass Sie auf den Rückschnitt der Narzissen verzichten können.

Oktober

Gartentipp Oktober:

Was im September für die Narzissen galt, können Sie gleichermaßen für Tulpen anwenden. Wenn die Astern verblüht sind und abgeschnitten werden, setzen Sie die Tulpenzwiebeln einfach dazwischen. Damit das funktioniert, sollten der Boden immer gut gedüngt sein, damit beide Pflanzen gut gedeihen können. Organische Dünger eignen sich am Besten. Relativ günstig und ganzjährig einsetzbar sind pelettierte Dünger von Geflügelfarmen oder aus Biogasanlagen. Der Rasen kann Mitte/Ende Oktober mit einem Herbstdünger gedüngt werden. Achten Sie dabei dringend auf das NPK-Verhältnis. Das steht für die Wirkstoffe Stickstoff (N), Phosphat (P) und Kalium (K). Das ist auf jedem Dünger in %-Angaben aufgedruckt. Im Frühjahr und Sommer sollte das Verhältnis bei ca. 20/10/5% liegen. Also sehr Stickstofforientiert sein. Jetzt im Herbst sollte das Wachstum nicht mehr gefördert werden, sondern die Pflanze gegen Trockenheit und Kälte mit Kalium gestärkt werden. Daher sollte das Verhältnis bei einem Herbstdünger umgekehrt ca. 5/10/20% sein und nach Möglichkeit einen Großteil an organischer Substanz haben.
Bis zum Frühjahr ist der organische Anteil im Boden zersetzt und dann pflanzenverfügbar. Rein mineralische Dünger werden über den Winter häufig "ausgewaschen" und landen am Ende im Grundwasser und nicht bei der Pflanze.
Überhaupt ist Düngen kein Selbstzweck.
Investieren Sie einmal jährlich einen kleinen Betrag (ca.20,-EUR) in eine Bodenprobe für Rasen und/oder Beetfläche. Die Lufa gibt Ihnen auf Wunsch als Ergebnis eine Düngeempfehlung (ca. 30,-EUR). Sie helfen die Umwelt und ihren Geldbeutel zu schonen, indem Sie Düngemittel gezielt einsetzen.
Infos finden Sie unter folgendem Link:

http://www.landwirtschaftskammer.de/

November

Gartentipp November:

Ab November können Hecken und Gehölze gepflanzt werden. Achten Sie bei wurzelnackter Ware darauf, dass auch bei feuchter Witterung die Pflanze angegossen wird. So kann sich der Boden gut an die Wurzeln legen und Hohlräume werden vermieden. Gut antreten, damit ein vernünftiger Bodenschluss entsteht!!! Gräser werden nicht abgeschnitten, sondern können mit einer hübschen Kordel zusammengebunden werden.
Es wird allerhöchste Zeit, wenn noch nicht geschehen, Balkon und Kübelpflanzen reinzuholen. Ein starker Nachtfrost kommt oft unverhofft. Gleiches gilt für Dahlienknollen.

Dezember

Gartentipp Dezember:

Holen Sie sich für einen kurzen Augenblick den Frühling ins Haus. Am 04. Dezember ist Barbara-Tag. Traditionell werden an diesem Tage Zweige von Kirschen, Pflaumen und Forsythien abgeschnitten und im Wohnbereich in eine Vase gestellt. Laut Überlieferung heißt es:

Knospen an St. Barbara, sind zum Christfest Blüten da! Sie können neben oben
genannten auch Birken, Rotdorn, Apfel und Holunderzweige verwenden oder mit anderen frühblühenden Ziersträuchern experimentieren.

Nach dem letzten Schnitt und nach dem letzten Spatenstich nehmen Sie sich einen Tag Zeit zur Werkzeugpflege. Alles Werkzeug sollte jetzt gründlich gereinigt
werden. Im Fachhandel sind für die Schnittwerkzeuge spezielle Harzentferner und feine Stahlwolle (Feinheitsgrad 0) erhältlich. Anschließend alles mit einem Universalöl (WD40, Ballistol oder Ähnlichem) einsprühen. Die Holzgriffe können nach dem Abtrocknen mit Leinöl geschützt werden.

Sehen Sie sich unsere Bilder zu unseren Gartengestaltungen an und lassen sich anregen

Tipps und Tricks für ihren Garten

Sehen Sie hier unsere Gartentipps für die nächsten drei Monate. Auf unserer Tipps + Tricksseite finden Sie den Jahresüberlick.

Zu Tipps und Tricks

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